wir erzählen Euch nichts Neues, wenn wir sagen: Kommunen in Deutschland stehen unter Druck. Große Gestaltungsaufgaben treffen auf eine angespannte Haushaltslage. Doch gerade jetzt gilt: Staatliches Handeln muss vor Ort überzeugen, um das Vertrauen in die Demokratie zu stärken.
Wir sind davon überzeugt, dass wirkungsorientierte Steuerung Kommunen dabei hilft, ihre Aufgaben auch unter schwierigen Bedingungen besser zu erfüllen. Damit dies gelingt, muss sich nicht nur die Verwaltung verändern. Wir brauchen auch ein neues Miteinander von Verwaltung, Politik und Bürger*innen. Und auch Bund und Länder sind gefragt, um die passenden Rahmenbedingungen und Räume für mutige Experimente zu schaffen.
Am 30.06.2026laden wir 150 engagierte Akteur*innen aus Verwaltung und Politik sowie Unterstützer*innen der Staatsmodernisierung nach Berlin zur Impact Kommunen Konferenz 2026ein.Unser Ziel: Mit den Teilnehmenden wollen wir praktische Ansätze und konkrete Umsetzungsideen für wirkungsorientierte Steuerung in Kommunen entwickeln.
Ab sofort könnt Ihr Euch für die IK Konferenz 2026 anmelden:
Die Ergebnisse der Konferenz sind wichtige Impulse für das Impact Kommunen Programm und finden so konkret vor Ort Anwendung.
Frühlingshafte Grüße sendet
Anna Scheibe aus dem PHINEO Public-Team
Warum die Verwaltung dringend neue Expertise braucht – und wie sie sie findet
Der politische Wille ist da. Der demografische Wandel schafft ein Möglichkeitsfenster. Und genug Arbeit gäbe es auch in den Verwaltungen. Und trotzdem: Querwechseln in die Verwaltung ist herausfordernd und selten. Andere Länder sind deutlich weiter. Wir haben Dr. Sebastian Muschter vom Querwechsler-Netzwerk gefragt: Wie öffnet man die Türen für die Expert*innen ohne juristisches Staatsexamen?
„Schluss mit Input! Wirkungsorientierung als Handlungsmaxime (nicht nur) bei knappen Kassen“ ist der Titel des Podiums auf dem Forum der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Veraltungsmanagement (KGSt), auf dem unsere Co-Leitung Dr. Julia Nast vertreten sein wird. Dort diskutiert sie gemeinsam mit
Noosha Aubel (Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Potsdam),
Iris Bothe (Stadträtin für Jugend, Bildung, Integration und Soziales der Stadt Wolfsburg),
Marc Groß (Vertreter des KGSt-Vorstands und Leiter der Programmbereiche) und
Kirsten Witte (Leiterin des Zentrums für nachhaltige Kommunen und des Programms Digitalisierung und Gemeinwohl der Bertelsmann Stiftung).
Ein Mit-Mach-Buch für alle, die Kollaboration neu denken wollen!
Der Change-Guide der Initiative Kommune 360° richtet sich an alle, die kollaborativ mit Kolleg*innen in der Verwaltung, Politik, Trägern oder Bürger*innen arbeiten (wollen). Im Change-Guide finden sich 18 Methoden für die Praxis, das heißt: 18 Ansätze und Ideen, mit denen sich Veränderungsprozesse innerhalb der Verwaltung vorantreiben lassen! Die Beispiele im Change-Guide stammen zwar aus der Jugendhilfe, doch die Prinzipien sind universell.
Gesucht: Lead Förderale Transformation & Kommunen (f/m/d)
Baue gemeinsam mit Re:Form, ProjectTogether, die Brücke zwischen kommunaler Praxis und bundespolitischer Modernisierungsagenda und bewirb Dich als: Lead Föderale Transformation & Kommunen (f/m/d).
In dieser Rolle verantwortest Du unter anderem die strategische (Weiter-)Entwicklung der Republik der Kommunen sowie den Aus- und Aufbau eines Netzwerks aus öffentlichen Verwaltungen, politischen Entscheidungsträger*innen und innovativen Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft.
Die neue Ausgabe „Aus Politik und Zeitgeschichte" - der Zeitschrift der Bundeszentrale für politische Bildung thematisiert die Staatsreform. Wir sagen: Zum Glück! Mit Beiträgen unter anderem von Julia Reuschenbach, Katja Robinson und Stefan Kühl leistet die APuZ wichtige Beiträge zu aktuellen Debatten um Deliverism, politische Glaubwürdigkeit und die Bürokratiekritik.
„Deine Stadt, dein Kreis, dein Dorf ist pleite. Voll schade.“
Mit FunFacts startete im März ein neues humorvolles Nachrichtenformat gegen Fake News und für Demokratie, initiiert von Marc-Uwe Kling und unterstützt von über 200 „Kultur-Promis“. Eines der ersten Videos thematisiert unter anderem die knappen kommunalen Kassen und den daraus resultierenden fehlenden Handlungsspielraum. Einen Lösungsansatz für die knappen Haushalte bietet die Sendung auch: Sie schlagen vor, die Vermögenssteuer wieder einzuführen, welche dann direkt den Kommunen zugutekommt.
KI-News für die Verwaltung: Wie nutzt Ihr künstliche Intelligenz in Eurer Kommune?
Das fragen sich Forscher*innen im Rahmen einer neuen Studie zur Nutzung von künstlicher Intelligenz in lokalen Verwaltungen. Sie ist Teil einer Erhebung eines internationalen Forschungsverbundes aus Wissenschaftler*innen in den USA, Korea, Norwegen, Portugal, Großbritannien, Deutschland, Spanien und der Schweiz. In Deutschland wird die Umfrage von der Universität des Saarlandes in Kooperation mit der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) und der University of Portsmouth koordiniert. Sie richtet sich explizit an Mitarbeiter*innen und Führungskräfte in der deutschen Kommunalverwaltung. Ihr könnt noch bis 18. April mitmachen!
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