in Kommunen wird Demokratie für Bürger*innen konkret. Nehmen sie den Staat bei sich vor Ort als handlungsfähig und kompetent wahr, dann stärkt das auch ihr Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen. Um das zu erreichen, braucht es in Kommunen einen besseren Austausch an der Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik und Bürger*innen.
Mit unserem neuen Projekt Impact Kommunen wollen wir in den kommenden drei Jahren zeigen: Wirkungsorientierung kann der Schlüssel dafür sein.Wir verstehen Wirkungsorientierung dabei als kontinuierlichen, gemeinsamen Lern- und Veränderungsprozess hin zu einem anderen Steuerungsansatz, der Wirkung in den Mittelpunkt rückt.
Unser Ziel ist es, konkrete Handlungsmöglichkeiten für Verwaltung und Politik aufzuzeigen und sie dazu zu befähigen, diese zu nutzen. Mehr Infos zu Impact Kommunen und den drei Projektbausteinen Impact Wissen, Impact Netzwerk und Impact Praxis finden Sie auf unserer Website!
Impact Kommunen ist ein Projekt von PHINEO Public. Es wird von der Bertelsmann Stiftung unterstützt. Wir setzen das Projekt in Zusammenarbeit mit Re:Form, ProjectTogether um.
Auf viel Impact freut sich
Anna Scheibe aus dem PHINEO Public-Team
Aber bitte mit Wirkung! – Die Impact Kommunen Konferenz 2026
Wer wirksames kommunales Handeln ermöglichen will, muss Menschen miteinander verbinden. Deshalb laden wir im Sommer zur Impact Kommunen Konferenz 2026 nach Berlin ein. Dort teilen wir Wissen, bieten gelungener Praxis eine Bühne und ermöglichen Austausch über Hierarchien, Abteilungen und Kommunen hinweg. Merken Sie sich den Termin vor!
Mehr Wirkung durch Zusammenarbeit: So funktioniert „Collective Impact“
Große gesellschaftliche Herausforderungen lassen sich nur lösen, wenn unterschiedliche Akteure sektorübergreifend gemeinsam handeln. Der Collective Impact-Ansatz hilft dabei, diese Zusammenarbeit strategisch, strukturiert und mit klarem Fokus auf Wirkung aufzustellen. In diesem Webinar erklärt PHINEO-Wirkungsexpertin Katrina Zuchina, wie Collective Impact in der Praxis funktioniert und mit welchen Schritten Sie loslegen können.
Die Inhalte richten sich an Koordinierungsstellen in Non-Profit-Organisationen, Unternehmen und Kommunen, die Kooperationen nicht nur durchführen, sondern auch strategisch steuern und die Ergebnisse nachvollziehbar machen wollen.
02.03. oder 04.03.2026, jeweils 10 bis 11:30 Uhr, kostenlos + digital
Unfair von Anfang an? Frühe Ungleichheit im Zugang zur Kita und was Kommunen dagegen tun können
Damit Kinder von qualitativ guter früher Bildung, Betreuung und Erziehung in Kitas profitieren, müssen sie dort auch ankommen. Eine Bestandsanalyse der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zeigt: Strukturelle Zugangsbarrieren führen häufig dazu, dass vor allem Kinder und Familien außen vor bleiben, für die Kindertagesbetreuungsangebote besonders wichtig wären.In einemOnline-Impuls der Initiative Kommune 360° stellt Bildungsmanagerin Judith Strohm von der DKJS zentrale Erkenntnisse der Analyse vorund diskutiert mit den Teilnehmenden, wie integrierte Planung und Steuerungsansätze dazu beitragen können, Zugangs- und Teilhabechancen zu verbessern.
10.03.2026, 13:00 bis 13:55 Uhr, kostenlos + digital
„Auch Wirkungsorientierung bewahrt uns nicht vor Zielkonflikten!“
Dr. Julia Nast, Co-Leitung bei PHINEO Public, plädiert im Podcast Zukunftsschmiede für ein Verständnis von Wirkungsorientierung, das über die reine Maßnahmenebene hinaus geht. Viel wichtiger sei es, an Steuerungsfragen und der strategischen Ausrichtung auf staatlicher Ebene zu arbeiten und sich zu fragen: Wie schaffen wir es, Ziele wirklich handlungsrelevant zu machen?
Arbeitshilfe für Kommunen und Träger: Wirkungsorientierte Steuerung in der Sozialplanung
Unsere Kolleg*innen Christiane von Bernstorff und Sven Braune führten im Auftrag der G.I.B. Werkstätten mit Sozialplaner*innen zum Thema "Kommunale Wirkungsorientierung" durch. Daraus entstand eine Arbeitshilfe mit Impulsen, Methoden und Ermutigung dafür, die Wirkungsorientierung kommunaler Sozialplanung so weiterzuentwickeln, dass sie nützlich und sinnstiftend für alle Beteiligten ist.
Dienstschluss: Uwe Schneidewind im Gespräch mit Julia Borggräfe
Wie können sich Städte so wandeln, dass sie für die Zukunft gewappnet sind? Warum tut sich Deutschland mit Veränderung so besonders schwer? Diesen Fragen widmet sich Uwe Schneidewind nach fünf Jahren als Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal in seinem Buch „Dienstschluss“, das am 12.03.2026 erscheint. Im März spricht er bei einer Abendveranstaltung über das Buch und seine Erfahrungen.
Save the date: Wir lachen das - Humor als demokratische Kraft?
Im Rahmen des Projektes Beruf:Politik lädt die Hertie-Stiftung zum Kongress für politische Kultur nach Berlin ein und fragt: Wie kann Lachen in der Kommunalpolitik Türen öffnen? Wie könnten Parteien mehr Spaß machen? Ist Ironie das richtige Mittel gegen populistische Hetze? Wo stößt Humor in der politisch-medialen Kommunikation an Grenzen?
Vorschläge für eine moderne Verwaltung mit dem ReformExplorer erkunden
Der ReformExplorer bündelt Forderungen aus 35 einschlägigen Veröffentlichungen zur Verwaltungsmodernisierung der jüngsten Vergangenheit. Rund 900 Einzelforderungen wurden mit Hilfe des Tools vom Kompetenzzentrum Öffentliche IT und Agora Digitale Transformation extrahiert, kategorisiert und durchsuchbar gemacht.
KI-News für die Verwaltung: Regensburg bietet Bürger*innen einen KI-Führerschein an
Künstliche Intelligenz lernen, verstehen und erleben – das ermöglicht das innovative Lernangebot der Stadt Regensburg. Es nimmt Bürger*innen mit auf eine virtuelle Entdeckungsreise durch die Welt der KI, vermittelt verständliches Grundwissen und ermöglicht so einen praxisnahen, spielerischen Zugang zum Thema. Die Plattform wird datenschutzkonform betrieben und ist vollständig als Open-Source-Lösung verfügbar. Damit ist auch eine Nutzung und Weiterentwicklung durch andere Kommunen denkbar.
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